Verletzungsupdate

Der Gips ist ab
Die Verletzungspause für den Nachwuchsfahrer aus dem Förderkader der ADAC Stiftung Sport ist noch nicht beendet. Zwar konnte der kleine Bad Sulzaer zum Ende der vergangenen Woche endlich den Gips zur Ruhestellung ablegen, aber ein Comeback ist noch in weiter Ferne.
20100707000806Nach Gipsruhigstellung von knapp vier Wochen muss nun nochmals eine Schonung von mindestens vier Wochen erfolgen. Der Heilungsprozess gestaltet sich langwieriger, da die Speiche im Bereich der Wachstumsfuge mit Verschiebung gebrochen war. Der Bruch wurde in Narkose gerichtet und sieht aktuell schon wieder sehr gut aus. Sportarten ohne Belastung, wie Schwimmen, Laufen oder Rennradfahren, kann Henry jetzt schon machen. Auf ein Comeback auf seiner Kosak-KTM muss er, im Sinne der Gesundheit, allerdings noch einige Wochen verzichten.
Aktuell sind die Chancen sehr gut, dass der Bruch ohne Komplikationen, wie einem überschießenden Wachstum der Speiche, verheilt. Voraussichtlich wird Henry am kommenden Wochenende mit seiner Familie die vierte Runde zur ADAC MX Masters in Prisannewitz besuchen.

Deutsche Jugend Motocross Meisterschaft 85ccm Höchstädt/Fichtelgebirge

Verletzungspech bleibt Henry treu
Durch eingehende Schonung und den von ärztlicher Seite empfohlenen Übungen konnte Henry Jacobi in der vergangenen Woche einen Fahrtest mit seiner Kosak-KTM erfolgreich abschließen und auf dieser Basis entschloss man sich bei der sechsten Runde zur Deutschen Jugend Motocross Meisterschaft der Klasse 85ccm auf dem KTM-Ring in Höchstädt im Fichtelgebirge an den Start zu gehen.
20100707000806Das es nach über zweiwöchiger Rennpause nicht um den Tagessieg gehen konnte, war allen Beteiligten klar. Umso überraschter waren die Gesichter als der kleine Nachwuchspilot nach einem mittelprächtigen Qualifying das Feld im ersten Lauf anführte. Doch die Freude darüber währte nur kurz. An einem mächtigen Bergaufsprung, den bis zu diesem Zeitpunkt nur Jacobi knapp gemeistert hatte, landete der 13-Jährige zu kurz und bekam einen harten Schlag in die Unterarme. Der Bad Sulzaer konnte einen Sturz vermeiden, stellte die Kosak-KTM aber mit starken Schmerzen im rechten Unterarm am Streckenrand ab. Nähere Untersuchungen im Universitätsklinikum von Jena brachten dann eine gebrochene Speiche im rechten Unterarm zu Tage. Der notwendige Eingriff wurde noch am Sonntagabend durchgeführt und der Arm vergipst. Eine genauere Diagnose über den zu erwartenden Genesungsprozess wird es erst am Ende dieser Woche geben.

„Ich bin unendlich traurig und auch wütend. Nun haben sich innerhalb kürzester Zeit all meine Saisonziele in Luft aufgelöst und ich bin selber daran schuld. Ok, die Sache mit dem Trampolin war so ein Ding was es nicht braucht. Aber, es geht hundertmal gut und das eine Mal halt nicht. Das mit dem mächtigen Bergaufsprung war ein ganz anderes Ding. Ich war mir ganz sicher, dass ich es packen könnte und habe es beim ersten Mal ja auch geschafft. Beim zweiten Versuch wollte ich es noch einen Gang höher versuchen um ganz sicher zu gehen. Das war dann nix, ich kam zu kurz und es hat ganz schön weh getan. Die Schmerzen davon sind vergessen, aber vielmehr schmerzt es enorm, dass ich damit auch meine Eltern, meine Schwester, Sponsoren, Förderer und Gönner enttäuscht habe. Sie haben, wie ich selbst auch, berechtigt große Erwartungen an mich und es wäre in diesem Jahr sehr viel möglich gewesen, aber jetzt gilt es erst mal wieder gesund zu werden. Dann werde ich wieder voll angreifen, diesmal hoffentlich mit etwas mehr Glück. Drückt mir die Daumen.“

Unglückliches Pfingst-Wochenende für Henry

Nicht wie erhofft gestaltete sich das Pfingst-Wochenende für Henry Jacobi vom DMSB KTM Kosak MX Junior Team. Gewissenhaft hatte sich der DM-Leader auf die fünfte Runde zur Deutschen Jugend Motocross Meisterschaft der Klasse 85ccm vorbereitet. Am Samstag war man auf den MX-Track nach Frankenthal gereist, um die Kosak-KTM auf die Bedingungen der Hartboden-Rennstrecke von Niederwürzbach im Saarland abzustimmen.
20100526214113Guter Dinge verließ man die Rennstrecke, um Henry´s Kumpel Felix Hoffmann, ebenfalls ein ambitionierter Nachwuchsfahrer in der Deutschen Jugend Motocross Meisterschaft, einen Besuch abzustatten. Die Kids verstanden sich prächtig und die eine oder andere Spielerei wurde ausgeheckt. Großes Interesse zog dabei das Trampolin auf sich und schon bald purzelten die jungen Kerle was das Zeug hielt.
Am Sonntagvormittag sollte die Reise nach Niederwürzbach gehen und ein letztes Mal ging es aufs Trampolin, was dann verheerende Folgen haben sollte. Beim letzten Sprung landete Henry so unglücklich, dass er mit starken Schmerzen im Kopf- und Nackenbe- reich ein Krankenhaus aufsuchen musste. Dort diagnostizierten die behandelnden Ärzte eine Stauchung der Halswirbelsäule sowie eine komplette Überdehnung des Bandappa- rates im Bereich der Kopf- und Nackenmuskulatur. Mit einer Halskrause zur Stabilisierung ging es dann für den 13-Jährigen anstelle zum Rennen auf den Heimweg nach Bad Sulza.
Nach der ersten Enttäuschung kann man die Verletzung nur als Glück im Unglück be- zeichnen, es hätte wer weiß was passieren können. Auf jeden Fall ist ein Pause von min. zwei Wochen angesagt, ein Comeback für den ADAC MX Junior Cup in Aichwald ist angedacht.

Deutsche Jugend Motocross Meisterschaft 85ccm Berching

20100517093331Henry bleibt mit Laufsieg und Podiumplatzierung weiter auf Titelkurs
Zur vierten Runde der Deutschen Jugend Motocross Meisterschaft der Klasse 85ccm ging es für Henry Jacobi vom DMSB KTM Kosak MX Junior Team auf den Rhein-Main-Donau-Ring des MSC Berching. Knapp sechzig Kilometer südlich von Nürnberg gelegen, erwartete den DM-Leader aus Bad Sulza eine knapp tausend Meter lange, lsandige Rennstrecke. Am Ende des Tages konnte sich der 13-Jährige mit den Rängen eins und zwei über den zweiten Rang in der Tageswertung sowie die weitere Führung im Zwischenklassement nach vier Veranstaltungen freuen.
Im Qualifikationstraining zur Startaufstellung stellte sich Henry Jacobi gleich gut auf die engen Streckenbedingungen ein, positionierte seine Kosak-KTM auf dem zweiten Startplatz und schuf sich so eine gute Ausgangsposition für die Wertungsläufe.
Nach dem ersten Start ging er auf Rang zwei ins Rennen und machte sich gleich an die Verfolgung seines in Führung liegenden Teamkollegen Marten Borchert. War in der Vorwoche noch Borchert nach dem Start unwiderstehlich auf und davon gezogen, so konnte der Thüringer dem Tempo des Schleswig-Holsteiners diesmal folgen. Im Lauf der Renndistanz stürzte Borchert nach einem Fahrfehler, Jacobi nutze die sich bietende Chance und übernahm die Führung. Trotz erschwerter Bedingungen durch zahlreiche Überrundungen kontrollierte der DM-Leader das Feld von der Spitze aus und fuhr einen weiteren Laufsieg ein.
Der zweite Wertungslauf wurde dann ein hartes Stück Arbeit und auch Jacobi blieb nicht von Stürzen verschont. Diesmal mit einer tollen Reaktion beim Start an der Spitze des Feldes liegend, kam schon in Runde eins der erste Dämpfer. An einem weiten Sprung erwischte der 13-Jährige den Absprung nicht richtig, bekam einen Schlag unter das Hinterrad und konnte nur mit größter Mühe einen Sturz vermeiden. Dabei verlor er die Führung an Borchert und musste sich zunächst hinten anstellen. Im weiteren Rennverlauf gab es dann noch einen Ausrutscher und plötzlich fand er sich auf Rang sieben wieder. Jetzt war aufgrund der kurzen Renndistanz der DM-Rennen Eile angesagt, um wichtige DM-Zähler zu retten. Mit viel Elan kämpfte sich der kleine Bad Sulzaer durch das Feld nach vorne und wurde im Ziel als toller Zweiter abgewinkt. Damit war der zweite Rang in der Tageswertung und die Tabellenführung in der Deutschen Jugend Meisterschaft der Klasse 85ccm nach vier Veranstaltungen gerettet.

Deutsche Jugend Motocross Meisterschaft 85ccm Dreetz

20100510183746Henry behauptet DM-Führung im brandenburgischen Sand von Dreetz
Die dritte Runde zur Deutschen Jugend Motocross Meisterschaft der Klasse 85ccm führte Henry Jacobi vom DMSB KTM Kosak MX Junior Team nach Dreetz in Brandenburg. Auf der rund 1900m langen Sandstrecke erreichte der Bad Sulzaer in beiden Läufen den zweiten Rang und behauptete so seine Führung im Zwischen- klassement der Deutschen Motocross Meisterschaft der Klasse 85ccm auch nach der dritten Veranstaltung.
Im Zeittraining zeigte sich Jacobi im sandigen Untergrund gut in Form und stellte die Kosak-KTM auf den zweiten Startplatz. Die Starts in die Rennen klappten dann allerdings nicht ganz wunschgemäß und der 13-Jährige musste die Rennen auf Rang zwei aus der Verfolger-Position aufnehmen. Mit viel Engagement machte sich Jacobi in beiden Rennen an die Verfolgung seines souverän führenden Teamkollegen Marten Borchert, nahm aber zu allem Überfluss in beiden Umläufen eine Bodenprobe des brandenburgischen Sandes und kam so nicht wirklich in Schlagdistanz.
Am Ende erreichte Jacobi den zweiten Rang in der Tageswertung und zog nicht ganz zufrieden Fazit: „Es schon ein wenig enttäuschend, dass es heute nicht für den Sieg gereicht hat. Trotz meiner unnötigen Stürze wäre es aber auch ohne diese sehr schwer geworden Marten zu besiegen. Er hat schon im Training einen tollen Speed gezeigt und heute verdient gewonnen. Mit den zweiten Rängen habe ich den Schaden in Grenzen gehalten und führe die Meisterschaft weiter an. Schon am nächsten Wochenende gibt es Gelegenheit die Verhältnisse in Berching wieder gerade zu rücken und darauf freue ich mich sehr.“

Deutsche Jugend Motocross Meisterschaft 85ccm Moorgrund

Henry Jacobi baut DM-Führung mit Doppelsieg weiter aus
Nach dem glänzenden DM-Auftakt in Laubus-Eschbach reiste DM-Leader Henry Jacobi mit viel Selbstbewusstsein und breiter Brust zur zweiten Veranstaltung der Deutschen Jugend Motocross Meisterschaft der Klasse 85ccm nach Moorgrund in Thüringen.
20100503201059Bereits im Zeittraining konnte sich das Nachwuchstalent sehr gut in Szene setzen, hielt lange Zeit die Bestzeit in Händen und stand am Ende mit seiner Kosak-KTM auf dem zweiten Startplatz. „Da die Strecke sehr eng und kurz ist, habe ich gleich zu Beginn Druck gemacht und meine schnellste Runde gefahren. Denn Rest des Zeittrainings bin ich entspannt angegangen und habe verschiedene Spuren ausprobiert. In dem dichten Verkehr auf der Strecke bedurfte es viel Glück für eine weitere freie Runde. Der zweite Startplatz hat mich nicht beunruhigt, hier ist egal ob du als Erster, Zweiter oder Dritter ans Startgatter gehst.“
Diese These untermauerte der Bad Sulzaer dann auch in beiden Rennen mit dem Hole-Shot. Doch das Glück war Jacobi zunächst nicht hold. Nach einem Fahrfehler musste er die Führung in Lauf eins an den heranstürmenden Marten Borchert abgeben und sich zunächst mit den zweiten Rang zufrieden geben. Im Laufe der Renndistanz setzte er den Führenden mehr und mehr unter Druck und zog letztendlich unwiderstehlich an die Spitze des Feldes. Borchert ließ sich allerdings nicht abschütteln und die beiden Teamkollegen boten den Zuschauer Motocross-Sport vom Feinsten. Im Ziel war es dann Jacobi, der als Erster die Zielflagge sah.
Der zweite Lauf wurde dann fast zu einer Kopie des ersten Rennens. Jacobi schoss wieder mit der Kosak-KTM in Front, aber auch diesmal sollte es kein Start- und Ziel-Sieg werden. Gleich zu Rennbeginn streifte Jacobi ein Streckenabsperrband, welches sich zu allem Überfluss in der Bremse verfing und dort verschmolz. Ohne Bremswirkung musste Jacobi die Spitze ziehen lassen und auf Besserung hoffen. Im Verlauf der Renndistanz verbesserte sich die Bremswirkung zunehmend und der 13-Jährige blies zum Angriff. Wenige Runden vor Schluss setzte starker Regen ein und verwandelte die Rennstrecke in eine extrem rutschige Angelegenheit. Zu diesem Zeitpunkt kontrollierte Jacobi das Rennen aber schon hoch konzentriert von der Spitze und fuhr seinen Vorsprung sicher ins Ziel. Mit diesem Erfolg baute Jacobi seinen Vorsprung im Zwischenklassement der Deutschen Jugend Motocross Meisterschaft der Klasse 85ccm aus und führt mit der Maximalpunktzahl von fünfzig Zählern nach den beiden Auftaktveranstaltungen in Laubus-Eschbach und Moorgrund.
„Bisher ist alles fast perfekt gelaufen und ich freue mich über die Tabellenführung. Der Zweikampf mit Marten macht immer wieder Spass, wir werden dabei beide richtig gefordert und stacheln uns zu Höchstleistungen an. Das wird im weiteren Saisonverlauf sicherlich noch sehr spannend und ich bin froh mir, schon nach zwei Rennen einen kleinen Vorsprung erarbeitet zu haben. Schon jetzt freue ich mich auf das nächste Rennen am kommenden Wochenende in Dreetz.“